» Kiwi-Rising - Reiseberichte aus Neuseeland und Indonesien von Tanja & Franziska |
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12. Mai 2007Da simma widderGuten Tach liebe Leute! Zurück mit vielen neuen Eindrücken melden wir uns von 2 Tagestouren wieder. Das ganze in komprimierter Fassung - wir müssen noch sau... äh ich mein natuülich Kultur tanken gehen. ;) Fränze ist heut' unser kleines fried chicken. Wir waren die letzten beiden Tage im Gebirge Nordbalis unterwegs, und die Höhensonne hat ihr blendendes Weiss geringfuegig verändert - in ein zartes bis kräftiges Rot. Hihi... Diese Langnasen, vertragen auch gar nix! Gestern waren wir also unter anderem im Gebirge unterwegs, was soll man sagen? Sooo schön... Es gab etliche Details und Feinheiten zu entdecken, und bevor wir's vergessen, wir haben seit gestern einen neuen Fahrer (Indonesier), unser "Papu" (Erklaerung dazu gibt's bei Gelegenheit) hat uns verlassen, schnueff... Dabei hat man sich mit ihm echt gut umsorgt gefuehlt. Na gut, unser neuer Fahrer, dessen Namen wir uns leider unmoeglich merken koennen, ist aber auch toefte. Nur dass sein Englisch stark eingeschraenkt ist, was die Verstaendigung um so einiges erschwert. Vielleicht kommt unser Ohne-Woerterbuch ja noch zum Einsatz. ;) Weiter im Text. Gestern waren wir unter anderem bei einem Wassertempel, der mitten in einem Bergsee liegt. Weil wir uns ja mitten in einer Regenzeit befinden, und das Gebirge in der Regel sowieso really cloudy ist, hat es natuerlich zuenftig geregnet. Nichts desto Trotz war es ein atemberaubender Anblick.
Auf dem weiteren Weg haben wir Halt an einem Cafe gemacht, was den direkten Blick auf eine einsame Reisterasse bietet. Absolute Stille, mitten im Gebirge, so laesst es sich wirklich gut Kaffee trinken, hehe...
In einem unbekannten Land..., haben wir dann noch eine Schmetterlingsfarm besucht, die wider unserer Erwartungen nicht nur mit wunderschoenen riesigen Schmetterlingen belebt war, sondern durchaus auch mit fetten ekligen Spinnen, Skorpionen, Kaefern und riesigen 15cm langen Heuschrecken. Da hat's einen ueberall gekribbelt, als man dann endlich wieder aus dem begehbaren "Kaefig" raus war.
Weiter ging's nach Tannahlot, wegen seines besonders schoenen Sonnenuntergangs bekannten Tempel. Zumindest wenn man es hinbekommt rechtzeitig vor Ort zu sein. Hust... Schoen war es trotzdem, aber bei Tageslicht und ohne die zig Touristen, die extra wegen der 1/4 Stunde Sonnenuntergang das Terrain stuermen, gaebe es sehr viel schoenes zu entdecken, also muessen wir uns das ganze wohl noch einmal zu Gemuete fuehren. :) Das erstmal grob zu gestern. Heute sind wir frueh losgefahren, damit wir zum Muttertempel aller Tempel moeglichst frueh angelangen - Besakih.Die Regenzeit garantiert ab Mittags rum exzessive Wolkenbrueche, die wir natuerlich trotzdem noch in vollen Zuegen genossen haben. Hihi... Der Himmel reisst ohne Vorwarnung auf und ergiesset sich ungeniert ueber das Erdreich, und uns.
Da der Tag heute ein besonderer bei den Hindus darstellt, der sich in 6 Monatzyklen wiederholt, fanden diverse Zeremonien statt, und das ganze Gelaende war in reges Treiben getaucht. Jeder Bezirk hat seinen eigenen Tempel im grossen Ganzen, und die Menschen gehen auch artig nur in den ihren Tempel zum Beten und Opfer darbringen. Und unser Guide hat uns verraten, dass auch wir in einem bestimmten Tempel haetten beten koennen, weil dieser fuer alle Religionen zugaenglich sei. Das haben wir uns dann aber doch nicht getraut. Fraenze als Heide (hehe) und ich als nicht wirklich glaeubige Christin fanden es dann doch respektlos uns unter das glaeubige Volk zu mischen. Aber spannend war es allemal die Gepflogenheiten der Menschen miterleben zu koennen.
Wort des Tages monkey business
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