» Kiwi-Rising - Reiseberichte aus Neuseeland und Indonesien von Tanja & Franziska |
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12. Mai 2007We feel like fat pigspuh da haben wir noch mal ne halbe Stunde rausgeschlagen...heute gings es halb acht auf Tour. Erste Station war der aelteste Hindu-Tempel auf Java. Natuerlich fing es just an zu regnen, als wir nach dreieinhalb Stunden Fahrt aus dem Auto plumpsten. Da war es wieder, das Nasse-Hose-Phaenomen...naja, auch die sind wieder getrocknet. Aber hier haben wir auch gleich unser Wort des Tages gefunden: Hindu-Dildo. Selbstverstaendlich gibt es eine ganz unverfaengliche Erklaerung dafuer. (Foto folgt) Weiter ging es zum Krater, vorbei an herrlichen Schluchten, an deren Haengen tatsaechlich Kartoffeln fuer KFC angebaut werden! Hier oben war es naemlich ganz schoen frisch. Fuer unseren Guide muss es sowas wie Winter gewesen sein, jedenfalls hat er ganz schoen gefroren und wir fanden dir Temperaturen endlich mal ziemlich angenehm und die Luftfeuchtigkeit ertraeglich, fast war es kuehl! Diese Aussicht *schwaerm*! Berge, die in den Wolken verschwinden, Nebelschwaden in den Taelern - eine andere Welt eben. Dieng PlateauHui, und dann waren wir wieder an einem Krater! Zuerst witterten wir den Schwefel - gut fuer die Haut! Huepf huepf, unseren Guide - Agus - abgehangen und wie die jungen Geisen ueber den Lehmboden zum brodelten Krater. Ueberall zischte und brodelte es. Man kann sich das kaum vorstellen! Es fuehlt sich so an, als wenn nebenan jeden Moment eine Fontaene aus dem Boden schiessen koennte - da ein blubberndes Schlammloch, dort eine Schwefelblume, dann zischt es einem direkt unter den Fuessen... und dieser grosse Kessel mit seiner immensen Wolke, toll! *grins* Wir mussten natuerlich auch noch ein bisschen in der Mondlandschaft rumkrkseln - weiss nicht, welche Aengste Agus wohl ausgestanden haben muss; glaube, das war nicht Teil des Programms,aber die jungen Geisen eben... Wir hatten uns noch lange nicht satt gesehen, aber der Zeitplan drueckte. Weiter zum naechsten Candi (Tempel), der auf dem Weg lag. Von dort wurde eine Maske gestohlen, circa kopfgross, die dann in Singapur wieder gefunden wurde. Color LakeNaechster Halt war an einem See, der so mit Schwefel angereichert ist, dass kein Leben in ihm moeglich ist und er in den schoensten Farben schillert. Wiedermal eine unwirkliche Kulisse mit den Bergen im Hintergrund, Nebel und so weiter. Dort haben wir auch die Meditationshoehle von Soharto gesehen. Dann gings auch schon zum Essen, die erste. Es wurde wieder reichlich aufgetafelt und wir waren kugelrund gemampft. Agus hat uns mit den letzten News aus der Welt versorgt. Uebrigens hatten wir gestern ein Erdbeben der Staerke 5,2 auf der Richterskala, so gegen neun Uhr morgens. Aber irgendwie haben wir es gar nicht mitbekommen *rmpf* Da is nu schon mal ein's und wir verpassen es. Wahrscheinlich haben wir gerade im Auto gesessen... Borobudur TempelNun ging es auf zu unseren letzten Station fuer diesen Tag, dem Borobudur-Tempel. Eine Anhaeufung von 2mio Steinquadern zu einer Stufenpyramide, die die Philosophie des Buddhismus in einer Art Relief-Comic, das sich in einer Spirale um das Monument windet, darstellt und schliesslich im Nirwana endet. Hat man die oberste Terasse erreicht, kann man wieder einen herrlichen Rundumblick geniessen. Jedoch puenktlich zur Daemmerung wurde die Anlage geschlossen. Und schon wieder hiess es essen fahren *boelb*. Es war wieder ein total schoenes Restaurant im jawanesischen Outback, wo wir wieder als einzige Gaeste residierten. Und so lecker wie es auch war, es passte einfach nicht mehr so viel rein. Was wir in den letzten Tagen alles gegessen haben...puh. Alles lecker und eine Verkostung durchaus wert, aber drei Mahlzeiten am Tag, sind eben nicht so einfach zu verdauen... Nach dreizehn Stunden Tour sind wir wieder gut im Hotel angekommen und widmen uns vorbildlich der Berichterstattung... Ich muss nicht erwaehnen, dass wir vollgestopft mit Eindruecken sind, oder? Dann erstmal bis morgen - ihr werdet Taschenlampen mitbringen muessen... *grins* |
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