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12. Mai 2007Die Kammer des Schreckens
Auf dem Weg nach Wanaka haben wir versucht eine Unterkunft fuer die Nacht auszumachen. Da sich im Moment saemtliche Wintersportler dort rumgetrieben zu haben schienen war der Ort absolut ueberlaufen und fast alles ausgebucht. Das heisst im Klartext saemtliche Hostels wurden abtelefoniert und die letzte Option einer 4er Cabin im Lake View Holiday Park ausgemacht. Das hoerte sich erstmal gar nicht schlecht an, eigene Cabin mit Ausblick auf den Lake Wanaka…
WanakaNach der Ankunft haben wir nur kurz unserer Klamotten abgeworfen und uns dann ins Getuemmel gestuerzt. Als erstes wurde erstmal Futter gefasst, das wir am See im Sonnenuntergang “genossen” haben. Als kleiner Hinweis fuer kulinarisch Interessierte: man sollte in Wanaka besser auf Seafood verzichten! Ich hab’ den ekligsten Fischerman’s Basket meines Lebens hier gegessen…
Am Abend sind wir nach einem Abstecher in ein Internet-Café und Kneipe in einer gemuetlichen aber recht grossen Location eingekehrt. Hier wurde erstmal Bier geordert – jeder von uns (ausser natuerlich Carsten) hat sich fuer einen Jug entschieden, was immer das auch sein mochte. Aber immerhin war der gerade aufgrund der Happy Hour im Angebot, also her damit! Spaeter am Abend (also ‘ne Stunde spaeter *zwinker*) haben wir es tatsaechlich noch geschafft einen nachzuordern, dieses mal aber wirklich nur einer fuer alle, schliesslich hatten wir begonnen Billard zu spielen, und mussten die Kugeln noch irgendwie einlochen.
Vor Ort entpuppte sich die luxurioese Cabin als eine Art Geraeteschuppen mit vier Schlafgelegenheiten im Stile von Feldbetten der Bundeswehr. Die Tuer war mehr eine schlechtere als eine bessere Zimmertuer mit umlaufendem Sichtschlitz
Auch die sanitaeren Anlagen und die Kueche erinnerten irgendwie an Knast. Lange Reihen von Toiletten, Waschbecken und Duschen reihten sich aneinander, und die Spiegel ueber den basins waren in Hoehe des Intimbereichs angebracht, genau das richtige um seine Frisur zu richten…
Nach also einer mehr oder weniger aufregenden Nacht fiel es uns nicht allzu schwer unser Domizil aufzugeben und weiterzuziehen. Erster Anlaufpunkt war die Puzzling World. Hier koennen sich grosse und kleine Kinder mit optischen Taeuschungen, 3d-Bildern, dem Great Maze (Irrgarten) und Illusionsraeumen vergnuegen.
Ist der Ehrgeiz dann noch immer nicht entflammt, wir er dies spaetestens am Ausgang. Im angeschlossenen Café befindet sich das Spiel- oder auch Puzzlezimmer, in dem man sich an Vexier- und Denkspielen versuchen und verzweifeln kann. So also auch wir. Natuerlich war es uns ein leichtes diese Geduld nicht aufzubringen.
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KategorienWer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. |
| © 2007 Carsten Lampe |