» Kiwi-Rising - Reiseberichte aus Neuseeland und Indonesien von Tanja & Franziska |
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12. Mai 2007Punakaiki
In Punakaiki sind wir in einem Hostel abgestiegen, dass einem Freund von Carsten gehört. Das befindet sich in einer absoluten Poleposition – nämlich direkt am Strand. Hier kann man sich entweder im Häuschen (Bild) einmieten, oder wenn man Glück hat und dieser nicht belegt ist in einer Art Bauwagen. Beides ist total liebevoll von den beiden Betreibern - Melanie (Engländerin) und Hubert (Deutscher) eingerichtet worden, das macht die ganze Atmosphäre sehr persönlich und gemütlich. Und wie in den meisten Hostels kann man auch hier den Luxus eines Spas (beheizter Außenpool) genießen, wenn man denn möchte.
Pancake RocksVon Hostel aus ist es nur ein Katzensprung zu den Pancake Rocks, einer Dolomite Point Limestone Felsformation, die an eine 3D-Puzzle-Landschaft erinnert – oder eben an aufeinander geschichtete Pfannkuchen. Bei Lowtide schwappt das Meer in die ausgewaschenen Felsen und schießt durch so genannte Blowholes fontänenartig in die Luft.
Fox River CaveEin Walk entlang des Fox Rivers quer durch einen Regenwald führt zu Höhlen, die natürlich erkundet werden wollten. Dieses Abenteuer haben wir angenommen. Dabei war es schon ein kleine Herausforderung bis dorthin zu gelangen. Dichter Urwald, glitschige Felsen, die man überqueren mußte und quer durch's steinige Flußbett. Gepaart mit einer zünftigen Steigung - eine Wonne für das mittlerweile autofahrverwöhnte Traveller-Herz. Nach ca. 2 Stunden durch die Wildnis robben lagen sie vor uns - die Höhlen. Mit Stirnlampen und Kameras bewaffnet haben wir uns auf und durch die feuchte Finsternis gemacht. Todesmutig schlängelten wir uns durch die steinige Landschaft – natürlich anmutig wie junge Götter, hüstel… Dabei war der Weg alles andere als eben, und es kam nicht selten vor, dass der Kopf an Überhängen oder der zerklüfteten Decke angeeckt ist. Von Wasserlöchern mal ganz zu schweigen. Doch selbst wo man seine eigene Hand vor Augen kaum sehen kann haben wir's mal wieder alle geschafft wie die Irren rumzufotografieren, um ja kein Detail dieses Ausfluges missen zu müssen.
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KategorienWer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. |
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| © 2007 Carsten Lampe |